Bausparen

GEORG für Bankkaufleute
Zwischen der Bausparkasse und dem Bausparer wird, nach sorgfältiger Beratung, ein Vertrag abgeschlossen. Bei Vertragsabschluss muss der Bausparer in der Regel eine Abschlussgebühr bezahlen. Die Höhe variiert dabei je nach Tarif.

Sie können sich über die Konditionen der Bauspartarife, sowie über die Höhe der Abschlussgebühr, in ihrem Kreditinstitut informieren. Der Bausparer legt durch die Wahl der Bausparsumme und des Bauspartarifs sein Sparziel fest. In der Sparphase wird das für die Zuteilung erforderliche Mindestguthaben, zu meist 30 bis 50 Prozent der Bausparsumme, durch Einmalzahlungen und Regelsparbeiträge angesammelt und verzinst.

Der Bausparer erhält einen Rechtsanspruch auf ein Bauspardarlehen. Dieses kann durch nachrangige Grundrechte besichert werden. Mit der Zuteilung erreicht der Bausparer sein Vertragsziel. Er kann über das Bausparguthaben und Nachstellung eines Kreditantrages und ausreichender Sicherheiten über das Bauspardarlehen verfügen. Die Nutzung des Darlehens ist wohlwirtschaftlichen Zwecken vorbehalten.

Wann der Bausparvertrag zuteilungsreif wird, hängt neben der vereinbarten Mindestsparzeit  und dem Mindestguthaben, zum Beispiel 40 Prozent der Bausparsumme, auch von der erreichten Bewertungszahl ab, mit der die Zuteilungsreihenfolge festgelegt wird. Die Bewertungszahl wird bei den Bausparkassen nach unterschiedlichen Methoden berechnet. Sie wird unter anderem bestimmt durch die Höhe der geleisteten Bauspareinlagen und der gutgeschriebenen Zinsen, der Dauer der Sparphase und etwaiger staatlicher Zulagen und Prämien. Der Bausparer muss die Zuteilung nicht sofort annehmen, sondern kann sie auch erst später in Anspruch nehmen.

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