Informationen zur Prüfung nach bundeseinheitlicher Prüfungsordnung

Industriekaufmann/-frau

Zwischenprüfung

Die Zwischenprüfung findet in der Regel in der Mitte des 2. Ausbildungsjahres statt und ist Voraussetzung für die Zulassung zur Abschlussprüfung. Sie wird durchgeführt, um während der Berufsausbildung den Ausbildungsstand des Auszubildenden zu ermitteln. Vorhandene Wissenslücken soll hierdurch erkannt werden, um diese ggf. rechtzeitig vor der Abschlussprüfung zu füllen.

Die Zwischenprüfung wird schriftlich meist in programmierter Form durchgeführt, bei der 40 Aufgaben in 90 Minuten bearbeitet werden müssen. Die Kenntnisse und Fähigkeiten, die geprüft werden, beruhen auf den Inhalten des Ausbildungsrahmenplans des 1. Ausbildungsjahres.

Der Aufgabenanteil für Zwischenprüfung verteilt sich prozentual wie folgt auf die folgenden Prüfungsthemen:
 
  • Beschaffung und Bevorratung: 50 %
  • Produkte und Dienstleistungen: 30 %
  • Kosten- und Leistungsrechnung: 20 %

Abschlussprüfung

Die Abschlussprüfung wird zeitlich versetzt durchgeführt. So findet der schriftliche Prüfungsteil zu Beginn des letzten Ausbildungshalbjahres statt. wohingegen der mündliche Teil im Bereich "Einsatzgebiet" am Ende durchgeführt wird.

Eine Zulassung zur Prüfung findet statt, wenn...
... die Ausbildungszeit nicht später als zwei Monate nach dem Termin endet, den die Kammer festgelegt hat.
... an der Zwischenprüfung teilgenommen wurde.
... das Berufsausbildungsverhältnis in der  zuständigen IHK eingetragen ist.
... wenn Berichtshefte gepflegt wurden.

Die Prüfung besteht aus einem schriftlichen und mündlichen Teil und setzt sich wie folgt zusammen:

Geschäftsprozesse (schriftlich): 40 %
Kaufmännische Steuerung und Kontrolle (schriftlich): 20%
Wirtschafts- und Sozialkunde (schriftlich): 10%
Einsatzgebiet (mündlich): 20 %

In allen Prüfungsbereichen werden max. je 100 Punkte vergeben. Die Prüfung gilt letztendlich als bestanden, wenn eine ausreichende Leistung in den folgenden Gebieten gegeben ist:
Gesamtergebnis
Geschäftsprozesse
Einsatzgebiet
Kaufmännische Steuerung und Kontrolle oder Wirtschafts- und Sozialkunde

Sobald in einem Prüfungsbereich die Leistung "ungenügend" erreicht worden ist, gilt die Abschlussprüfung als nicht bestanden.

Benotung

Nach Abschluss einer Prüfung werden die folgenden Noten nach der IHK-Bewertung verteilt:

sehr gut = 100 %  - 92 %
gut = 91 % - 81 %
befriedigend = 80 % - 67 %
ausreichend = 66 % - 50 %
mangelhaft = 49 % - 30 %
ungenügend = 29 % - 00 %

Gesamtergebnis

Das Gesamtergebnis der Abschlussprüfung wird wie folgt auf die Prüfungsbestandtteile verteilt:
 
  • Geschäftsprozesse: 40 %
  • Kaufmännische Steuerung und Kontrolle: 20 %
  • Wirtschafts- und Sozialkunde: 10 %
  • Einsatzgebiet: 30 %

Die Abschlussprüfung ist letzendlich bestanden sobald in den folgenden Bereichen eine ausreichende Leistung erbracht wurde:
 
  • im Gesamtergebnis
  • im Prüfungsbereich Geschäftsprozesse
  • in mindestens einem der beiden schriftlichen Prüfungsbereiche:
    • kaufmännische Steuerung und Kontrolle
    • Wirtschafts- und Sozialkunde
  • im Prüfungsbereich Einsatzgebiet

Sobald ein Prüfungsbereich mit "ungenügend" bewertet wurde, so ist die Prüfung nicht bestanden.

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